Archangelsk – eine vergessene Region braucht unsere Hilfe
Zur Unterstützung schleswig-holsteinischer Initiativen in der russischen Region Archangelsk erklären der europapolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Rolf Fischer, und der sozialpolitische Sprecher Wolfgang Baasch:
Archangelsk ist eine russische Region, die unbedingt europäischer Hilfe bedarf: Die Menschen haben eine Lebenserwartung von knapp über 50 Jahren, das Gebiet ist militärischer Müllplatz und ökologische Krisenregion mit sozialen Zuständen, die dringend verbessert werden müssen.
In Schleswig-Holstein arbeiten in dieser schwierigen Region mehrere Initiativen mit großem Engagement und kreativem Elan: Das sind der Förderverein für soziale Arbeit in Osteuropa e.V., die Fachhochschule Kiel, das Landesförderzentrum Hören in Schleswig und der Schleswig-Holsteinische Verband für soziale Strafrechtspflege, Straffälligenhilfe und Opferhilfe e.V. Diese bislang erfolgreiche Arbeit gilt es fortzusetzen, denn die Hilfen kommen konkret bei den Menschen vor Ort an. Deshalb fordern wir in einem Antrag von der Landesregierung, diese kontinuierlich gewachsenen Beziehungen und damit die Entwicklung zivilgesellschaftlicher Strukturen in Nordwestrussland auch weiterhin konstruktiv zu unterstützen und insbesondere in den Bereichen
soziale Strafrechtspflege, Straffälligen- und Opferhilfe
Jugendhilfe für auffällig gewordene Kinder
Arbeit mit Menschen mit Behinderung
Suchtprävention und Suchthilfe
Ambulante und stationäre Altenhilfe
kulturelle Initiativen
auszubauen, um Nordwestrussland in die Kooperation der Ostseeregion zu integrieren und damit die Politik der „nördlichen Dimension“, in die auch Schleswig-Holstein eingebunden ist, weiter umzusetzen. Da es um nur sehr geringe finanzielle Mittel geht, zieht das Haushaltsargument der Landesregierung in diesem Fall nicht.
Die Europapolitiker der SPD-Landtagsfraktion wollen mit dieser initiative nicht nur die Aufmerksamkeit auf diese vergessene Region lenken, sondern vor allem auf den notwendigen Aufbau zivilgesellschaftlicher Strukturen in Russland hinweisen.
Zur Unterstützung schleswig-holsteinischer Initiativen in der russischen Region Archangelsk erklären der europapolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Rolf Fischer, und der sozialpolitische Sprecher Wolfgang Baasch:
Archangelsk ist eine russische Region, die unbedingt europäischer Hilfe bedarf: Die Menschen haben eine Lebenserwartung von knapp über 50 Jahren, das Gebiet ist militärischer Müllplatz und ökologische Krisenregion mit sozialen Zuständen, die dringend verbessert werden müssen.
In Schleswig-Holstein arbeiten in dieser schwierigen Region mehrere Initiativen mit großem Engagement und kreativem Elan: Das sind der Förderverein für soziale Arbeit in Osteuropa e.V., die Fachhochschule Kiel, das Landesförderzentrum Hören in Schleswig und der Schleswig-Holsteinische Verband für soziale Strafrechtspflege, Straffälligenhilfe und Opferhilfe e.V. Diese bislang erfolgreiche Arbeit gilt es fortzusetzen, denn die Hilfen kommen konkret bei den Menschen vor Ort an. Deshalb fordern wir in einem Antrag von der Landesregierung, diese kontinuierlich gewachsenen Beziehungen und damit die Entwicklung zivilgesellschaftlicher Strukturen in Nordwestrussland auch weiterhin konstruktiv zu unterstützen und insbesondere in den Bereichen
soziale Strafrechtspflege, Straffälligen- und Opferhilfe
Jugendhilfe für auffällig gewordene Kinder
Arbeit mit Menschen mit Behinderung
Suchtprävention und Suchthilfe
Ambulante und stationäre Altenhilfe
kulturelle Initiativen
auszubauen, um Nordwestrussland in die Kooperation der Ostseeregion zu integrieren und damit die Politik der „nördlichen Dimension“, in die auch Schleswig-Holstein eingebunden ist, weiter umzusetzen. Da es um nur sehr geringe finanzielle Mittel geht, zieht das Haushaltsargument der Landesregierung in diesem Fall nicht.
Die Europapolitiker der SPD-Landtagsfraktion wollen mit dieser initiative nicht nur die Aufmerksamkeit auf diese vergessene Region lenken, sondern vor allem auf den notwendigen Aufbau zivilgesellschaftlicher Strukturen in Russland hinweisen.
Homepage: Rolf Fischer, MdL
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